Warum landen meine E-Mails im Spam-Ordner? Wie können Sie die E-Mail-Zustellbarkeit verbessern?

Bei jedem E-Mail-Dienst und jeder Gruppe von Kontakten landen immer einige E-Mails im Spam-Ordner. Jeder empfangende ISP verwendet andere Spam-Filtertechniken und manche ISPs nutzen einige unvorhersehbare und kreative Methoden der Spam-Bekämpfung. Sie werden also zweifellos irgendwann beim Versenden von E-Mail-Kampagnen erleben, dass einige E-Mails herausgefiltert werden. 

Die gute Nachricht ist: Dies ist nichts, wovor Sie Angst haben oder worüber Sie sich Sorgen machen müssen. Durch Befolgung einiger recht einfacher Konzepte können Sie die Wahrscheinlichkeit, dass E-Mails herausgefiltert werden, erheblich reduzieren.

So können Sie die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails verbessern:

  1. Entfernen Sie inaktive Kontakte.
    Wenn Ihre E-Mail-Mitteilungen erwünscht sind, werden sie von den großen ISPs zugestellt. Wenn Sie an viele inaktive Kontakte senden, die Ihre E-Mails nicht öffnen, betrachten ISPs Ihre Mitteilung als „unerwünscht“ und legt sie bei der Zustellung im Spam-Ordner ab. Es ist sehr wichtig, Ihre Liste regelmäßig zu bereinigen, indem Sie inaktive Abonnenten daraus löschen oder in Segmente verschieben, die weniger oft angeschrieben werden. Wir bieten mehrere Automationsverfahren, die dabei helfen. Auch unser Tool zur Interaktionsverwaltung macht es sehr leicht, die Personen aus Ihrer Liste zu entfernen, die schon lange keine E-Mails von Ihnen mehr geöffnet haben. Wenn Sie eine erstklassige Zustellbarkeit wünschen, sollten Sie in der Regel nur Kontakte anschreiben, die in den letzten 12 bis 24 Monaten E-Mails von Ihnen geöffnet haben. Achten Sie auch darauf, dass Sie ständig nach Wegen suchen, neue Abonnenten zu Ihrer Liste hinzuzufügen, um den natürlichen Prozess der Listenabwanderung zu bekämpfen. Je älter Ihre Daten sind, desto schwieriger ist es, sie zuzustellen.

  2. Konzentrieren Sie sich auf nützliche, ansprechende Inhalte.
    Wenn Ihr Inhalt ansprechend und wertvoll ist, werden Ihre E-Mails von Ihren Kontakten geöffnet und in den Posteingang zugestellt. Stellen Sie sicher, dass Sie Inhalte senden, für deren Erhalt sich Ihre Abonnenten registriert haben, und dass die Inhalte stets aktuell und interessant sind. Wenn Sie wiederholt rein verkaufsfördernde, aggressive Verkaufsangebote versenden, werden Sie feststellen, dass die Leseraten sinken und die Zustellbarkeit abnimmt.

  3. Überprüfen Sie den Registrierungsvorgang und versuchen Sie, wie ein Abonnent zu denken.
    Was haben Ihre Kontakte erwartet, als sie sich registriert haben? Wenn Sie Inhalte versenden, mit deren Erhalt diese nicht gerechnet haben, werden diese E-Mails nicht gelesen und als Spam markiert. Denken Sie über die Sprache nach, die Sie im Registrierungsformular verwenden, und stellen Sie sicher, dass den Abonnenten klar ist, welche Inhalte sie erhalten werden. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr E-Mail-Design konsistent ist. Wechseln Sie Ihr Logo oder Ihre Vorlage nicht zu oft, da dies die Empfänger verwirrt und zu Spam-Beschwerden führt.

  4. Senden Sie zielgerichtetere, ausgelöste, personalisierte E-Mails anstatt Batch- und Blast-Kampagnen.
    Große E-Mail-Batches werden sehr viel eher als Spam identifiziert, wohingegen einmalige Automationsnachrichten fast immer zugestellt werden und dafür sorgen, dass Ihre Kontakte reagieren und zufrieden sind. Generell sollten Sie sicherstellen, dass Sie Ihre Abonnenten nach der Registrierung mit einer Willkommensnachricht begrüßen. Senden Sie wenn möglich immer lieber weniger und dafür personalisiertere Nachrichten.

  5. Sendehäufigkeit
    Wenn Sie eine länge Liste haben, ist es wichtig, die richtige Sendehäufigkeit zu finden. Wenn Sie zu oft senden, fühlen sich Ihre Abonnenten überfordert und bestellen ihr Abonnement möglicherweise ab oder markieren Ihre E-Mail als Spam. Wenn Sie zu selten senden, bauen Sie keinen guten Ruf auf. In der Regel sollten Sie Ihre Abonnenten ein paar Mal pro Woche kontaktieren, aber das hängt von Ihrer Beziehung zu Ihren Kontakten ab.

  6. Achten Sie auf Spam-Filter-Tests vor dem Senden.
    Dies ist eine Option für den zusammenfassenden Schritt der Kampagnenerstellung. Sie erfahren, ob größere Probleme mit Ihrer E-Mail vorliegen, die die Zustellung beeinträchtigen könnten.

  7. Senden Sie nicht nur eine einzelne Grafik/ein einzelnes Bild.
    Das Versenden einer E-Mail, die nur eine Grafik enthält, ist ein sicherer Weg, Probleme bei der Zustellung heraufzubeschwören. Sie sollten sich die Zeit nehmen, eine E-Mail mit Text und Grafiken – und nicht nur mit einem einzelnen Bild – zu gestalten. Auf der anderen Seite ist es nicht unbedingt besser, reine Text-E-Mails zu verschicken. Die allgemeine Regel ist, eine gute, ausgewogene Mischung aus Bildern und Text zu verwenden.

  8. Verwenden Sie keine kostenlose E-Mail-Adresse als Absender-E-Mail-Adresse.
    Anstatt Ihre kostenlose/persönliche E-Mail-Adresse wie @yahoo.com oder @gmail.com zu verwenden, sollten Sie eine E-Mail-Adresse für das Unternehmen oder die Organisation nutzen, für das bzw. die Sie E-Mails senden.

  9. Achten Sie auf die Links in Ihren E-Mails.
    Spam-Filter überprüfen die URLs, zu denen Sie verlinken. Wenn Sie einen Link zu einer Domain verwenden, die einen schlechten Ruf hat, werden Sie bestraft.

  10. Verwenden Sie keine Kurz-URL-Dienste wie bit.ly.
    Ihre Links sollten vollständige Links zur tatsächlichen URL sein. Kurz-URL-Dienste wie bit.ly sind bei Spammern sehr beliebt. Sie können auch bestraft werden, wenn Sie einen externen Link wie http://mypage.com/promo verwenden, der zu einer anderen Seite wie http://mypage.com/offer-1 verlinkt. Anstelle des externen Links verwenden Sie besser Text wie „hier klicken“ oder eine Schaltfläche.

  11. Verwenden Sie als Absender möglichst immer denselben Namen und dieselbe E-Mail-Adresse.
    Sie sollten Ihre Absenderdetails nicht ständig ändern. Gleichbleibende Absenderdetails können dazu beitragen, Ihren Ruf aufzubauen. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um über einen aussagekräftigen Absendernamen mit hohem Wiedererkennungswert für Ihre Empfänger nachzudenken. Es kann Ihr Firmenname, eine Person in Ihrem Unternehmen oder etwas noch Einzigartigeres sein. Je höher der Wiedererkennungswert, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass E-Mails von diesem Absender als Spam gekennzeichnet werden. Der Absendername ist ein sehr wichtiger Teil der Etablierung Ihrer Marke.

  12. Prüfen Sie Ihre Automationen.
    Wenn Sie Automationen verwenden, führen Sie routinemäßig Zustandsprüfungen durch. Vielleicht erfahren Sie, dass bestimmte Kontakte 6, 8, 10 Nachrichten pro Tag erhalten, was dazu führt, dass sie alles ignorieren und Ihrem Ruf als Absender schaden.

  13. Verwenden Sie nicht denselben Ausdruck als Betreff und E-Mail-Inhalt.
    Wenn Sie eine E-Mail mit einem sehr ähnlichen Betreff und Nachrichtentext senden, wird sie wahrscheinlich als Spam gefiltert. (Ein Beispiel wäre ein Betreff mit dem Wortlaut „dies ist ein Test“ und der Nachrichtentext „dies ist ein Test“.) Sie sollten außerdem vermeiden, dieselbe E-Mail-Adresse für Absender und Empfänger zu verwenden. Eine E-Mail, deren Empfänger-E-Mail-Adresse mit der Absender-E-Mail-Adresse identisch ist, wird höchstwahrscheinlich als Spam markiert.

  14. Machen Sie es sehr einfach, den Erhalt Ihrer E-Mails abzubestellen.
    Eine Spam-Beschwerde ist sehr schlecht für Ihre Zustellbarkeit, aber eine Abbestellung ist nicht unbedingt schlecht – sie zeigt nur, dass jemand Ihre Mitteilungen nicht mehr erhalten möchte. Sie sollten es Kontakten sehr leicht machen, Ihre Mitteilungen abzubestellen, damit sie nicht dazu ermutigt werden, sie als Spam zu markieren. Stellen Sie sicher, dass Ihr Link zum Abbestellen leicht zu finden ist, und denken Sie darüber nach, einen zweiten Link zum Abbestellen am Anfang Ihrer E-Mail zu platzieren.

Denken Sie daran, dass Ihr Hauptaugenmerk darauf liegen sollte, eine fehlerfreie Liste von Kontakten zu führen, Inhalte zu senden, die diese wirklich erhalten möchten, das Interesse Ihrer Kontakte zu wecken und sie zur Interaktion mit Ihrer Kampagne zu ermutigen. Wenn Sie sich auf diese Punkte konzentrieren, tragen Sie zur erfolgreichen Zustellung Ihrer E-Mails bei.

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