Dieser Artikel beschreibt die grundlegenden SMS-Anforderungen, um ein gutes Kundenerlebnis zu gewährleisten.
Hinweis
Sie müssen das SMS-Add-on erwerben, um die SMS-Funktion von ActiveCampaign zu verwenden.
Funktionsweise der SMS-Einwilligung
ActiveCampaign erfordert eine ausdrückliche Einwilligung, um SMS-Kommunikation an Kontakte zu senden.
Die SMS-Einwilligung sollte ausdrücklich sein, und Sie sollten einen Nachweis über diese Einwilligung für zukünftige Verweise aufbewahren. Wenn Sie Zweifel haben, können Sie sich an unser Compliance-Team wenden.
Beachten Sie, dass die Einwilligung eines Kontakts nur für die Kampagne gilt, für die er sich angemeldet hat. Sie können nicht eine einzige Einwilligung für alle Arten von SMS-Kommunikation verwenden, die Sie senden möchten.
Wenn Sie nach Erhalt der Einwilligung nicht innerhalb eines angemessenen Zeitraums eine SMS senden, müssen Sie die Einwilligung möglicherweise erneut einholen, bevor Sie weitere Nachrichten versenden.
Eine Ausnahme von diesen Einwilligungsparametern besteht, wenn ein Kontakt sich zuerst bei Ihnen meldet und ein zweiseitiges, einvernehmliches Gespräch beginnt.
Wie man per SMS einwilligt (Opt-in)
Traditionell können Sie die Opt-in-Einwilligung über ein Formular einholen, das die Mobiltelefonnummer eines Kontakts erfasst. Das Formular kann eine Frage enthalten, in der ein Kontakt bestätigen soll, ob er SMS-Textnachrichten für bestimmte SMS-Kampagnentypen erhalten möchte (z. B. Benachrichtigungen, Marketing-Promos, Produkt-Updates).
Anschließend können Sie das Standard-Telefonfeld des Formulars verwenden, um die Mobiltelefonnummer des Kontakts zu erfassen. Die Einwilligung gilt für die spezifischen SMS-Kampagnen, für die der Kontakt seine Zustimmung bestätigt.
Eine allgemeine Einwilligung zum Erhalt von Nachrichten gilt nicht als gültiges Opt-in.
Erfahren Sie, wie Sie ein Opt-in-Formular erstellen.
Best Practices für SMS-Opt-ins
Nachfolgend finden Sie eine Liste mit Best Practices für Opt-ins im SMS Marketing. Es ist entscheidend, dass in Ihrem User-Opt-in-Flow alle folgenden Informationen enthalten sind:
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Programmname und/oder eine Beschreibung der Nachrichten, die gesendet werden
Nennen Sie klar den Namen Ihres Programms und geben Sie eine kurze Beschreibung der Arten von Nachrichten an, die gesendet werden. Zum Beispiel: „Wöchentliche Updates zu unseren neuesten Produktangeboten.“ -
Organisation oder Einzelperson, die in der ersten Nachricht vertreten wird
Geben Sie die Organisation oder die Einzelperson an, die in der ersten Nachricht vertreten wird. So verstehen Empfänger, wer sie kontaktiert. -
Gebührenhinweis („Es können Nachrichten- und Datentarife anfallen“)
Fügen Sie einen Hinweis wie „Es können Nachrichten- und Datentarife anfallen“ ein, um Benutzer über mögliche Gebühren ihres Mobilfunkanbieters zu informieren. -
Häufigkeit der Servicebereitstellung oder Hinweise zu wiederkehrenden Nachrichten
Geben Sie die Häufigkeit der Nachrichten an, zum Beispiel „4 Nachrichten pro Monat“ oder „Nachrichtenhäufigkeit variiert“. Dies ist entscheidend für Programme mit wiederkehrenden Nachrichten. -
Kundenservice-Informationen (z. B. „Text HELP for help“ oder Hilfe unter XXX-XXX-XXXX)
Geben Sie Anweisungen, wie Benutzer Hilfe erhalten können, in der Regel „Text HELP for help“ oder eine Telefonnummer des Kundendienstes. -
Hinweise zum Abmelden (z. B. „Text STOP to cancel“)
Fügen Sie klare Anweisungen zum Abmelden hinzu, zum Beispiel „Text STOP to cancel“. -
Link zur Datenschutzerklärung mit Beschreibung, wie Opt-in-Informationen von Endbenutzern verwendet werden
Fügen Sie einen Link zu Ihrer Datenschutzerklärung ein, in der beschrieben wird, wie die Opt-in-Informationen der Endbenutzer verwendet werden. -
Link zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Beschreibung der Nutzungsbedingungen
Fügen Sie einen Link zu Ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen ein, in denen die Nutzungsbedingungen für Ihr Nachrichtenprogramm dargelegt werden. - Falls über ein Webportal erfasst, eine Checkbox-Option, die Endbenutzer auswählen müssen, um SMS-Nachrichten zu erhalten (darf nicht vorausgewählt sein)
Erforderliche SMS-Nachrichtencodes für STOP
Alle SMS-Absender müssen eine STOP-Klausel aufnehmen, um Kontakte darüber zu informieren, wie sie SMS-Kommunikation abbestellen können. ActiveCampaign fügt die STOP-Klausel automatisch hinzu, wenn sie nicht erkannt wird. Weitere Informationen zu diesen und anderen erforderlichen SMS-Nachrichtencodes finden Sie unter SMS STOP clause requirements.
Anforderungen an das Unternehmens-Branding
Alle SMS-Absender müssen sich in ihren Nachrichten identifizieren, indem sie ihren Firmennamen oder einen Markenbezeichner angeben, damit der Empfänger leicht erkennen kann, von wem die Nachricht stammt.
Sie können dies auf eine der folgenden zwei Arten erreichen:
- Füllen Sie das Feld „Absendername“ auf der Registerkarte „Adressen“ in Ihren Einstellungen aus. Sobald dies erledigt ist, wird Ihr Firmenname oder Markenbezeichner automatisch an alle Nachrichten angehängt. Oder
- Fügen Sie Ihren Firmennamen manuell mithilfe von Automation zur SMS-Vorlage hinzu. Das kann so einfach sein wie „Hallo, hier ist UNTERNEHMENSNAME“ oder etwas Ähnliches.
Anforderungen an die Linkverkürzung
Wenn Sie eine registrierte Telefonnummer in ActiveCampaign haben, können Sie Links direkt in Ihren SMS-Nachrichten kürzen. Dazu muss zunächst ein Administrator in Ihrem Konto eine benutzerdefinierte Subdomain einrichten. Während Sie anschließend Ihre Broadcast-SMS oder automatisierte SMS verfassen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben „Links automatisch kürzen und nachverfolgen“.
Kostenlose oder öffentliche Link-Shortener sind in SMS-Kommunikation verboten. Wenn eine Nachricht öffentliche Link-Shortener enthält, die über einen kostenlosen Dienst erstellt wurden, wird die Nachricht nicht zugestellt.
Wenn Sie mehr über diese Regel erfahren möchten, besuchen Sie The rules for free or public link shorteners in SMS.